Sepp Maier

Der Tag, an dem alles endete: Sepp Maier schwerer Autounfall 1979 und wie Uli Hoeneß sein Leben rettete

Es war ein Sonntag im Juli 1979. Ein Gewitter über Oberbayern. Eine überschwemmte Umgehungsstraße. Und ein Mercedes, der auf der Gegenfahrbahn zum Stehen kam.

Was an diesem 14. Juli 1979 passierte, dauerte nur Sekunden. Was es anrichtete, veränderte das Leben von Sepp Maier für immer.

Der beste Torwart Deutschlands seiner Zeit Weltmeister 1974, Europameister 1972, Torwart des Jahrhunderts lag eingeklemmt in seinem Wagen. Bewusstlos, aber noch lebend. Was er in den nächsten Stunden nicht wusste: In seinem Körper sammelte sich lebensgefährlich Blut. Und nur die mutige, eigenmächtige Entscheidung eines Freundes würde ihn retten.

Dieser Freund war Uli Hoeneß. Seit kaum drei Monaten Manager des FC Bayern München. Und in dieser Nacht: der Mann, der Sepp Maier das Leben rettete.

Sepp Maier 1979: Der Mann auf dem Höhepunkt seiner Karriere

Um zu verstehen, was mit diesem Unfall verloren ging, muss man wissen, wer Sepp Maier im Sommer 1979 war.

Josef Dieter „Sepp“ Maier, geboren am 28. Februar 1944 in Metten, Bayern, war zu diesem Zeitpunkt der beste Torwart Deutschlands und einer der besten der Welt. Seine Bilanz für den FC Bayern München war beispiellos: Er hatte in 17 Jahren vier deutsche Meisterschaften, vier DFB-Pokale, dreimal den Europapokal der Landesmeister und den Weltpokal gewonnen. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1972 Europameister und 1974 Weltmeister.

Seine Zahlen sind bis heute beeindruckend: 447 Bundesligaspiele in ununterbrochener Folge. Ein Rekord, den bis heute kein Torwart gebrochen hat.

Und er war noch längst nicht fertig. Im Sommer 1979 war er Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Er träumte davon, noch bei der WM 1982 in Spanien dabei zu sein. Er war 35 Jahre alt für einen Torwart im besten Alter.

Dann kam der 14. Juli 1979.

Der letzte Spieltag: 9. Juni 1979

Gut fünf Wochen vor dem Unfall spielte Sepp Maier sein letztes Pflichtspiel ohne es zu wissen.

Es war der 9. Juni 1979, der letzte Spieltag der Bundesligasaison 1978/79. Der FC Bayern gastierte beim Hamburger SV und gewann mit 2:1. Der HSV feierte trotzdem die Meisterschaft. Bayern landete auf Platz vier.

Sepp Maier stand zum letzten Mal als Torhüter in einem Pflichtspiel für Bayern und die Bundesliga auf dem Rasen. In diesem Moment ahnte er nichts davon, dass es das Ende sein würde.

Einen Monat später würde ein Gewitter über Oberbayern diese Geschichte abrupt beenden.

Das Testspiel in Ulm: Der Tag des Unfalls

Der 14. Juli 1979 begann wie viele andere Sommertage für Sepp Maier mit einem Testspiel.

Der FC Bayern bestritt ein Freundschaftsspiel in Ulm. Sepp Maier war dabei, schlüpfte in seine Rolle als Gaudibürsche und Publikumsliebling: Er unterhielt die Zuschauer, ließ die Torwarthose bis in die Knie herunterrutschen. Typisch Maier. Unbeschwert, humorvoll, präsent.

Nach der Partie fuhr die Mannschaft mit dem Bus zurück nach München. Dort stieg Maier in seinen Mercedes und machte sich auf den Heimweg nach Anzing.

Doch über Oberbayern hatte sich ein heftiges Gewitter zusammengezogen. Die Straßen waren überschwemmt. Die Fahrt nach Hause wurde zur Gefahr.

Auf einer überfluteten Umgehungsstraße geriet Maiers Wagen auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen. Ein hinter Maier fahrender Opel Kadett fuhr auf den Unfall auf. Die Schuld für den Unfall lag bei Maier selbst er war auf der überschwemmten Fahrbahn zu schnell unterwegs.

Der Unfall: Sekundenbruchteile, die alles veränderten

Als die Rettungskräfte eintrafen und die Tür des Wagens öffneten, war Sepp Maier halb bewusstlos. Und seine erste Reaktion war bezeichnend für den Menschen, der er war.

„Ich bin gar nicht gefahren!“, schrie er die Sanitäter an nicht weil er nach Ausflüchten suchte, sondern weil er noch unter Schock stand. Es gab keine Mitfahrer. Keine Ausflüchte, die hätten helfen können.

Die zweite Reaktion war noch bezeichnender: Als der Sanitäter zu ihm ans Auto kam und sagte „Aufwachen, Herr Maier!“, antwortete er: „Ja, ja, ist schon recht, ich muss am Samstag spielen.“ Worauf der Sanitäter erwiderte: „Nein da warten wir ein bisschen.“

Sepp Maier, der Torhüter, der in entscheidenden Momenten immer die Ruhe bewahrte, verstand noch nicht, was passiert war.

Er wurde schwerst verletzt ins Kreiskrankenhaus Ebersberg gebracht. Die beiden Frauen im entgegenkommenden Mercedes kamen in die Kliniken von Perlach und München. Der Fahrer des Opel Kadett blieb unverletzt.

Das Kreiskrankenhaus Ebersberg: Eine Diagnose, die fast zu spät kam

Im Kreiskrankenhaus Ebersberg untersuchten die Ärzte den verletzten Torwart. Es war ein Wochenende das Krankenhaus war nur notdürftig besetzt.

Die Diagnose, die sie stellten, war unvollständig. Die Ärzte erkannten Rippenbrüche, eine Armfraktur und eine Gehirnerschütterung. Schwer, aber behandelbar.

Was sie nicht erkannten: In Maiers Körper sammelte sich Blut. Bis zu drei Liter sollten es sein ein lebensbedrohlicher Zustand, der in diesem kleinen Kreiskrankenhaus am Wochenende nicht diagnostiziert wurde.

Sepp Maier lag in seinem Krankenhausbett. Verletzt, erschöpft, aber noch nicht in dem Ausmaß in Gefahr, das tatsächlich bestand.

Dann kam Uli Hoeneß.

Uli Hoeneß greift ein: Die Entscheidung, die Leben rettete

Uli Hoeneß hatte am 1. Mai 1979 seine neue Rolle als Manager des FC Bayern München angetreten als jüngster Bundesliga-Manager aller Zeiten. Er war gerade einmal drei Monate im Amt.

Als er von dem Unfall seines Freundes und Teamkameraden erfuhr, kam er sofort ins Krankenhaus. Was er dort sah, beunruhigte ihn. Die Situation schien ihm nicht gut genug versorgt.

Und er handelte.

Hoeneß ließ Maier eigenhändig auf eigene Verantwortung aus dem kleinen Eberberger Kreiskrankenhaus holen dem Krankenhaus, das am Wochenende nur notdürftig besetzt war und in das Klinikum Großhadern in München bringen. Er unterschrieb dafür, dass Maier auf eigene Verantwortung die Klinik verlassen konnte.

Maier erinnerte sich später: „Dann ist der Uli gekommen und hat gesagt: ‚Den Sepp, den nehm‘ ich hier raus und der kommt in eine andere Klinik‘.“

Es war eine Entscheidung, die keine Zeit für bürokratische Prozesse ließ. Eine Entscheidung, die Hoeneß aus dem Bauch heraus traf und die das Leben seines Freundes rettete.

Das Klinikum Großhadern: Die wahre Diagnose

Im Klinikum Großhadern, einem der führenden Krankenhäuser Münchens, checkten die Ärzte Sepp Maier erneut durch.

Was sie fanden, war erschreckend.

Röntgenaufnahmen zeigten: eine Lungenquetschung, eine verschobene Leber, einen Zwerchfellriss. Und im Bauchraum bis zu drei Liter Blut. Maier war in Lebensgefahr.

„Ich wurde sofort notoperiert“, erinnerte sich Sepp Maier. „Sechs Stunden lang. Neben den ganzen Brüchen, ein Arm und ein paar Rippen, hatte ich einen Zwerchfellriss erlitten, daher die inneren Blutungen.“

Wäre er im Kreiskrankenhaus Ebersberg geblieben, hätten die inneren Verletzungen unentdeckt bleiben können mit möglicherweise tödlichen Folgen. Das Klinikum Großhadern und die Entscheidung von Uli Hoeneß hatten ihm das Leben gerettet.

Die Notoperation: Sechs Stunden um das Leben

Die Notoperation im Klinikum Großhadern dauerte sechs Stunden.

Sechs Stunden, in denen Chirurgen versuchten, die Schäden zu beheben, die der Unfall angerichtet hatte: den Zwerchfellriss, der die inneren Blutungen verursacht hatte. Die Lungenverletzung. Den Schaden an der Leber.

Sepp Maier überlebte. Geschwächt, gezeichnet, aber lebendig.

Es folgten 14 Tage Krankenhaus und eine lange Reha. Der WM-Torwart von 1974, der gerade drei Monate zuvor noch das Ziel gehabt hatte, auch 1982 in Spanien dabei zu sein, lag jetzt im Krankenhausbett und kämpfte darum, wieder auf die Beine zu kommen.

Die Hoffnung auf das Comeback

Sepp Maier gab die Hoffnung nicht auf.

Er begann früh damit, wieder zu trainieren. Am 26. November 1979 nahm er das Training wieder auf nur vier Monate nach dem Unfall. Ein Zeichen seiner körperlichen Zähigkeit und seines unbedingten Willens, zurückzukehren.

Die Saison 1979/80 verpasste er komplett. Aber er plante das Comeback. Er wollte wieder spielen. Wieder für Bayern. Wieder für Deutschland.

Doch der Körper hatte andere Pläne. Die Verletzungen, die er erlitten hatte, waren zu schwer. Die Belastung des Profifußballs war mit diesen Nachwirkungen nicht mehr vereinbar.

Und dann kam die finale Entscheidung ausgerechnet auf Anraten des Mannes, dem er sein Leben verdankte.

Das Karriereende: Januar 1980

Am 14. Januar 1980 beendete Sepp Maier auf Anraten von Uli Hoeneß seine aktive Karriere als Profifußballer.

Der Freund und Manager, der sechs Monate zuvor sein Leben gerettet hatte, war nun auch derjenige, der ihm die Wahrheit sagte: Ein Comeback war nicht mehr möglich. Die Verletzungen hatten bleibende Schäden hinterlassen. Das Risiko war zu groß.

Es war ein bitteres Ende für einen der größten deutschen Sportler seiner Generation. Kein Abschied auf dem Höhepunkt der Leistung, wie er sich das vorgestellt hatte. Kein letztes WM-Turnier. Kein würdevoller letzter Spieltag vor vollem Haus.

Stattdessen: eine Unterschrift unter einem Dokument, das eine Ära beendete.

Das Abschiedsspiel: Juni 1980 im Olympiastadion

Die Würde bekam Sepp Maier dann doch noch auf einem anderen Weg.

Im Juni 1980 lief Sepp Maier im Münchner Olympiastadion noch einmal auf für sein offizielles Abschiedsspiel. Tausende Fans kamen, um Abschied zu nehmen von einem Mann, der 17 Jahre lang ihr Torwart gewesen war.

Es war keine reguläre Bundesligapartie. Es war ein Fest. Ein letztes Zusammenkommen zwischen Sepp Maier und dem Publikum, das ihn geliebt hatte.

Und dann war es vorbei.

Das Leben danach: Torwarttrainer und Freundschaft

Das Ende als Spieler war nicht das Ende von Sepp Maier im Fußball.

Er wurde Torwarttrainer zunächst beim FC Bayern München, dann bei der deutschen Nationalmannschaft. Unter seiner Anleitung entwickelten sich Torhüter der nächsten Generation, darunter Oliver Kahn, der selbst zur Weltklasse-Torwart aufstieg.

Maier übertrug weiter, was er gelernt hatte: Reaktionsvermögen, Strafraumbeherschung, das Lesen des Spiels und die mentale Stärke, die einen Weltklasse-Torwart ausmacht.

Und die Freundschaft zu Uli Hoeneß blieb tief und dauerhaft.

Jahrzehnte später, als Hoeneß wegen öffentlicher Einmischungen in Bayern-Angelegenheiten von Markus Babbel als „größtes Problem des FC Bayern“ bezeichnet wurde, war es Sepp Maier, der sofort zu seinem Freund stand: „Also ganz ehrlich das hat mich richtig wütend gemacht. Diese Respektlosigkeit geht gar nicht. Erstmal sollte sich der Markus Babbel überlegen, was er dem FC Bayern überhaupt zu verdanken hat. Ohne Uli hätte er vielleicht nie so eine Karriere gemacht.“

Und umgekehrt: „Ohne Uli hätte Sepp Maier vielleicht nie überlebt.“

Was Sepp Maier bis heute sagt

Sepp Maier redet offen über den 14. Juli 1979. Nicht mit Bitterkeit, sondern mit Dankbarkeit.

„Das lässt mich nicht mehr los. Es ist zwar jetzt schon 45 Jahre her, aber sehr präsent“, sagte er im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung anlässlich seines 80. Geburtstags im Jahr 2024.

Und über Uli Hoeneß: „Ich hatte Riesenglück und mit Uli Hoeneß einen Schutzengel, der mir das Leben gerettet hat.“

Bei Sport1 formulierte er es noch direkter: „Uli Hoeneß hat mir das Leben gerettet.“

Drei Worte. Klar, eindeutig, ohne jeden Zweifel.

Auch beim FC Bayern Museum war er im Januar, Februar und März 2025 beim Format „Meet the Legend“ zu Gast und erzählte dort jungen Fans von einer Karriere, die durch einen Juliabend 1979 ein jähes Ende fand, aber nie wirklich aufgehört hat.

Die Fakten des Unfalls auf einen Blick

DetailInformation
Datum14. Juli 1979
OrtÜberschwemmte Umgehungsstraße bei Anzing, Oberbayern
HergangMaier geriet auf regennasser, überfluteter Fahrbahn ins Schleudern und prallte frontal auf entgegenkommenden Mercedes
ErstkrankenhausKreiskrankenhaus Ebersberg
ErstdiagnoseRippenbrüche, Armfraktur, Gehirnerschütterung
Was übersehen wurdeZwerchfellriss, Lungenverletzung, verschobene Leber, bis zu 3 Liter Blut im Bauchraum
RetterUli Hoeneß, seit 1. Mai 1979 Bayern-Manager
EndkrankenhausKlinikum Großhadern, München
OperationNotoperation, 6 Stunden
Krankenhausaufenthalt14 Tage
Trainingswiederaufnahme26. November 1979
Offizielles Karriereende14. Januar 1980
AbschiedsspielJuni 1980, Münchner Olympiastadion

Fazit: Eine Freundschaft, die Leben bedeutet

Der 14. Juli 1979 ist der wichtigste Tag in der Geschichte von Sepp Maier nicht wegen dem, was er zerstörte, sondern wegen dem, was er offenbarte.

Er offenbarte die Verletzlichkeit hinter dem scheinbar unverwundbaren Torwart. Er offenbarte die menschliche Seite hinter dem Weltmeister und Rekordler. Und er offenbarte, was Freundschaft bedeutet: nicht nett sein, wenn es einfach ist, sondern handeln, wenn es zählt.

Uli Hoeneß war seit kaum drei Monaten Manager, als er die Entscheidung traf, seinen Freund aus einem unterbesetzten Kreiskrankenhaus zu holen und in die beste verfügbare Klinik zu bringen. Er übernahm die Verantwortung, ohne gefragt zu werden. Er handelte, ohne auf Erlaubnis zu warten.

Sepp Maier sagt seit Jahrzehnten: „Uli Hoeneß hat mir das Leben gerettet.“

Das ist keine übertriebene Dankbarkeit. Das ist die buchstäbliche Wahrheit.

Häufige Fragen (FAQ)

Wann hatte Sepp Maier seinen Autounfall?
Sepp Maier hatte seinen schweren Autounfall am 14. Juli 1979 auf einer überschwemmten Umgehungsstraße bei Anzing in Oberbayern. Er war auf dem Heimweg nach Anzing, nachdem der FC Bayern ein Testspiel in Ulm bestritten hatte.

Wie kam es zu Sepp Maiers Autounfall?
Nach einem heftigen Gewitter war die Fahrbahn überschwemmt. Maiers Mercedes geriet auf regennasser Straße ins Schleudern und prallte frontal auf ein entgegenkommendes Fahrzeug. Die Schuld für den Unfall lag bei Maier selbst.

Welche Verletzungen erlitt Sepp Maier bei dem Unfall?
Maier erlitt Rippenbrüche, eine Armfraktur und eine Gehirnerschütterung. Im Klinikum Großhadern wurden außerdem ein Zwerchfellriss, eine Lungenverletzung und eine verschobene Leber festgestellt. Im Bauchraum hatten sich bis zu drei Liter Blut gesammelt ein lebensbedrohlicher Zustand.

Wie rettete Uli Hoeneß Sepp Maier das Leben?
Hoeneß besuchte Maier im Kreiskrankenhaus Ebersberg und erkannte, dass die dortige Diagnose unvollständig war. Er ließ Maier auf eigene Verantwortung in das Klinikum Großhadern verlegen, wo der lebensbedrohliche Zwerchfellriss und die inneren Blutungen entdeckt und in einer sechsstündigen Notoperation behandelt wurden.

Wann beendete Sepp Maier seine Karriere?
Sepp Maier beendete seine aktive Karriere offiziell am 14. Januar 1980 auf Anraten von Uli Hoeneß. Ein Comeback war aufgrund der schweren Verletzungsfolgen nicht möglich. Im Juni 1980 bestritt er im Münchner Olympiastadion noch ein offizielles Abschiedsspiel.

Was hätte passiert, wenn Maier im Kreiskrankenhaus Ebersberg geblieben wäre?
Die Erstdiagnose im Kreiskrankenhaus Ebersberg erkannte den lebensbedrohlichen Zwerchfellriss und die inneren Blutungen nicht. Wäre Maier dort geblieben, hätten diese unentdeckt bleiben können mit möglicherweise tödlichen Folgen. Hoeneß‘ Entscheidung, ihn ins Klinikum Großhadern verlegen zu lassen, war buchstäblich lebensrettend.

Was wurde aus Sepp Maier nach dem Karriereende?
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere wurde Sepp Maier Torwarttrainer beim FC Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft. Unter anderem trainierte er Oliver Kahn, der selbst zur Weltklasse-Torwart wurde. Maier ist heute 81 Jahre alt, lebt in Bayern und tritt regelmäßig bei Veranstaltungen auf, darunter „Meet the Legend“ im FC Bayern Museum (2025).

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