Mika Baur

Mika Baur: Profil, Karriere & Rekordtransfer zu Celtic

Mika Baur: Wer ist der deutsche Celtic-Neuzugang?

Mika Baur ist derzeit das am heißesten diskutierte deutsche Fußball-Talent: Der 22-jährige Mittelfeldspieler wechselte am 13. August 2026 für eine Rekordsumme von SC Paderborn 07 zu Celtic Glasgow – und traf bereits am 9. September 2026 bei seinem ersten Pflichtspiel-Treffer. Doch wer ist Mika Baur, der Sohn des Handball-Weltmeisters Markus Baur?

Wer ist Mika Baur? Kurzprofil im Überblick

Mika Joel Baur, geboren am 9. Juli 2004 in Salem im Bodenseekreis (Baden-Württemberg), ist ein deutscher Fußballspieler mit madagassischen Wurzeln. Der 1,72 Meter große, beidfüßige Mittelfeldspieler gilt als technisch stark, vielseitig einsetzbar und als „Verbindungsspieler“ zwischen Abwehr und Angriff.

Voller NameMika Joel Baur
Geboren9. Juli 2004, Salem (Bodenseekreis)
Größe1,72 m
PositionZentrales Mittelfeld (auch offensiv/links)
Verein seit 08/2026Celtic Glasgow (Rückennummer 22)
Berater-AgenturCN Sports
VaterMarkus Baur (Handball-Weltmeister 2007)
 

Wie ist Mika Baur Fußballer geworden?

Baur durchlief die Jugend des SC Freiburg und gab sein Debüt für die zweite Mannschaft in der 3. Liga – dabei stellte der damalige 17-Jährige einen neuen Drittliga-Rekord auf. Für die Freiburger U23 absolvierte er von 2021 bis 2024 insgesamt 61 Drittliga-Spiele und erzielte dabei fünf Tore.

Am 13. Juni 2024 unterschrieb Baur bei SC Paderborn 07 in der 2. Bundesliga. Zwischenzeitlich war er in der Saison 2024/25 an Dynamo Dresden (3. Liga) ausgeliehen, wo er in 18 Spielen ein Tor erzielte.

Warum gilt Mika Baur als Paderborns Aufstiegsheld?

In der Saison 2025/26 wurde Baur bei Paderborn zum Leistungsträger: 33 Zweitliga-Einsätze, vier Tore und sechs Vorlagen – und am Ende der Aufstieg in die Bundesliga. Sein Marktwert stieg auf rund fünf Millionen Euro, und die Fans wählten ihn zum Spieler des Jahres. Sein später Einsatz für die deutsche U21-Nationalmannschaft (Nachnominierung im November 2025) machte ihn zusätzlich zum begehrtesten Talent des Vereins.

Warum ist der Mika-Baur-Transfer ein Rekord-Deal für Paderborn?

Celtic zahlte für Baur eine Ablösesumme von umgerechnet rund acht Millionen Euro (ca. 5,25 Mio. Euro Grundabgeltung plus 2,75 Mio. Euro Boni). Damit ist der 22-Jährige der teuerste Verkauf der Paderborn-Vereinsgeschichte – der bisherige Rekord lag bei den rund 4,5 Millionen Euro, die der VfL Wolfsburg 2025 für Aaron Zehnter zahlten.

Paderborns Sportdirektor Sebastian Lange bestätigte: Man hätte Baur „sehr gerne gehalten“, respektierte aber seinen Wechselwunsch mit unter einem Jahr Restlaufzeit auf dem Vertrag. Baur unterschrieb bei den schottischen Meistern einen Vierjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr – also bis 2030.

Was sagt Mika Baur selbst über den Wechsel zu Celtic?

Baur begründete seinen Schritt im offiziellen Celtic-Interview: „Es ist absolut der richtige Schritt. Celtic sind Meister. Ich will etwas gewinnen, und ich glaube, das ist genau der richtige Ort dafür.“ Einen entscheidenden Tipp gab ihm Landsmann Nicolas Kühn, mit dem er dieselbe Agentur teilt: „Er sagte: Wenn du die Chance hast, dann mach es einfach.“

Celtic-Trainer Martin O’Neill lobte: „Er ist ein Spieler mit ausgezeichneten Qualitäten und großer technischer Fähigkeit. Er wird eine wichtige Rolle im Spielaufbau spielen und ist extrem vielseitig.“

Wie läuft der Start von Mika Baur bei Celtic?

Baur ist Celtics vierter Sommerneuzugang nach Camilo Duran, Kasper Høgh und Haissem Hassan. Seinen ersten Treffer für den Klub erzielte er am 9. September 2026 beim 1:0-Auswärtssieg bei St Johnstone – in der 52. Minute verwertete er einen cleveren Cut-Back von Neuzugang Haissem Hassan aus kurzer Distanz. Celtic gewann damit alle sechs Premiership-Spiele und führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor den Glasgow Rangers an. Zuvor war der Transfer in letzter Minute perfekt: Nach Berichten vom 11. September 2026 hatte Baur kurz vor dem Abschluss in London noch die medizinische Untersuchung absolviert.

Hat Mika Baur Promi-Verbindungen?

Ja: Mika Baur ist der Sohn von Markus Baur, dem Handball-Weltmeister von 2007 und erfolgreichen Bundesliga-Coach. Über seinen Vater hat Mika madagassische Wurzeln – eine Geschichte, die auch britische Medien wie die Daily Record aufgriffen („son of a German handball legend“).

Fazit

Mika Baur ist mehr als nur ein Rekordtransfer: Der 22-jährige Sohn des Handball-Weltmeisters Markus Baur hat es über SC Freiburg II, Dynamo Dresden und den Paderborn-Aufstieg bis in die Champions-League-Qualifikation mit Celtic Glasgow geschafft. Mit Vierjahresvertrag bis 2030, Tippgeber Nicolas Kühn im Rücken, dem ersten Tor am 9. September 2026 und sechs Siegen in sechs Liga-Spielen startet der baden-württembergische Mittelfeldspieler seine schottische Mission – getragen von dem klaren Ziel: Titel gewinnen.

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