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Sandro Wagner laut Blick kein Thema beim FC Basel

Sandro Wagner wurde zuletzt als möglicher neuer Cheftrainer des FC Basel gehandelt. Nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner hatte der „Kicker“ den früheren FC-Augsburg-Coach als Topkandidaten für die Nachfolge genannt – inzwischen sprechen jedoch mehrere unabhängige Quellen dagegen. Warum Basel den Trainerposten überhaupt neu besetzen muss, wie es um Wagners Chancen tatsächlich steht und wer stattdessen im Gespräch ist, lesen Sie im Überblick.

Steckbrief: Sandro Wagner und der FC Basel

NameSandro Wagner
Alter38 Jahre (geboren 29. November 1987)
Letzte StationFC Augsburg (Juli bis Dezember 2025)
Aktueller Statusvereinslos seit Dezember 2025
Status laut deutschen Medien„Kicker“ nannte Wagner Topkandidat für Basel (Stand 11. September 2026)
Status laut Schweizer Medien„Blick“ und Reporter Christopher Michel („Absolut Fussball“) widersprechen unabhängig voneinander: Wagner kein Thema
FCB-SportdirektorAndreas Herrmann (seit Frühling 2026, zuvor Manchester United); verhandelt laut „Blick“ mit unbenannter Wunschlösung
Zu ersetzender TrainerStephan Lichtsteiner (42), entlassen am 9. September 2026
Auslöser der Trennungnur 10 Punkte aus 7 Saisonspielen, 1:3-Heimniederlage gegen den FC Lugano
InterimstrainerLuigi Nocentini (37)
Quellekicker-Informationen, veröffentlicht 11. September 2026

Warum sucht der FC Basel einen neuen Trainer?

Der FC Basel trennte sich am Mittwoch, den 9. September 2026, von Cheftrainer Stephan Lichtsteiner. Der 42-Jährige hatte das Amt Ende Januar 2026 von seinem Vorgänger Ludovic Magnin übernommen – es war seine erste Anstellung als Profitrainer. Nach sieben Spieltagen der Super League standen für den FCB jedoch nur zehn Punkte zu Buche, aus den jüngsten drei Partien gegen die Young Boys Bern, den FC Sion und den FC Lugano innerhalb von acht Tagen holte die Mannschaft lediglich einen Zähler. Die 1:3-Heimniederlage gegen Lugano gab schließlich den Ausschlag. Unter Lichtsteiner kam Basel in 27 Pflichtspielen auf einen Schnitt von 1,22 Punkten pro Spiel. Neben Lichtsteiner musste auch Co-Trainer Mario Cantaluppi den Klub verlassen; interimistisch übernimmt nun Assistenztrainer Luigi Nocentini (37) die Mannschaft. Für den FCB ist es bereits die dritte Trainersuche innerhalb von 16 Monaten: Bereits Magnins Amtszeit hatte nur 209 Tage gedauert, jene Lichtsteiners 226 Tage.

Wie stand es zuletzt um Sandro Wagners Chancen beim FC Basel?

Nach kicker-Informationen hatte der FC Basel den früheren Bundesliga-Trainer Sandro Wagner zunächst als bevorzugte Lösung für die Nachfolge Lichtsteiners ausgemacht: Der 38-Jährige galt demnach als Favorit auf den Posten und hätte Interimscoach Nocentini zeitnah ablösen können – für ihn wäre es die erste Auslandsstation seiner Trainerkarriere gewesen. Inzwischen hat sich die Beleglage jedoch zugunsten eines Dementis verschoben. Nicht mehr nur das Schweizer Boulevardblatt „Blick“ widerspricht der Kicker-Darstellung, sondern unabhängig davon auch der Reporter Christopher Michel von „Absolut Fussball“: Wagner sei „entgegen den aktuellen Medienberichten in Deutschland kein Thema“ beim FCB. Laut „Blick“ führt Sportdirektor Andreas Herrmann, der im Frühling 2026 von Manchester United zum FCB gewechselt war, bereits konkrete Verhandlungen mit einer bevorzugten, bislang nicht namentlich bestätigten Wunschlösung. Dabei soll es aktuell noch an der Einigung beziehungsweise an den Ablösemodalitäten mit dessen bisherigem Klub hapern – ein Detail, das ebenfalls gegen Wagner als Zielperson spricht, da dieser seit seiner Augsburg-Entlassung vereinslos ist und für ihn keine Ablöse anfallen würde. Auch für die zuvor gehandelten Schweizer Namen Mario Frick und Giorgio Contini sehe der Klub kein passendes Profil, und mit Nenad Bjelica würden aktuell keine Gespräche laufen. Der FCB habe sich klubintern auf ein Anforderungsprofil geeinigt: Der neue Trainer soll aus dem Ausland kommen und bereits Erfahrung auf höchstem Niveau mitbringen. Ein neuer Cheftrainer werde voraussichtlich erst kurz vor der rund dreiwöchigen Länderspielpause Ende September übernehmen; bis dahin bleibt Interimscoach Nocentini im Amt. Eine offizielle Bestätigung, wer es wird, liegt weiterhin nicht vor.

Wie verlief Sandro Wagners Zeit beim FC Augsburg?

Sandro Wagner war zuvor gemeinsam mit Benjamin Glück Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft unter Bundestrainer Julian Nagelsmann, ehe er im Sommer 2025 sein erstes eigenständiges Bundesliga-Engagement beim FC Augsburg antrat und dort Jess Thorup beerbte. Nach einem soliden Start mit einem 3:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg zum Saisonauftakt blieben die Ergebnisse in der Folge aus. Nach der 0:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim trennten sich der FCA und Wagner im Dezember 2025 einvernehmlich, nach nur rund fünf Monaten im Amt. Der bis 2028 laufende Vertrag wurde aufgelöst; seither ist Wagner ohne Klub. Bereits im Januar 2026 war er mit Basel in Verbindung gebracht worden, ohne dass daraus ein Engagement entstand, zudem soll im Sommer 2026 Interesse des englischen Klubs Ipswich Town bestanden haben.

Wer sind die weiteren Kandidaten für den Trainerposten?

Neben Sandro Wagner werden auch der kroatische Trainer Nenad Bjelica (55) und der frühere FCB-Spieler Cagdas Atan als mögliche Nachfolger Lichtsteiners gehandelt. Bjelica war bereits 2023 im Gespräch, als der FC Basel einen Nachfolger für Alex Frei suchte, trainierte unter anderem Austria Wien, Dinamo Zagreb, Trabzonspor und kurzzeitig den 1. FC Union Berlin. Zuletzt sorgte er bei einem Spiel gegen den FC Bayern für Schlagzeilen, nachdem er Bayern-Star Leroy Sané zweimal ohrfeigte. Verglichen mit Bjelica gilt Wagner als der jüngere, taktisch moderne Kandidat mit offensiverer Spielphilosophie.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FC Basel entließ Cheftrainer Stephan Lichtsteiner (42) am 9. September 2026 nach einer schwachen Bilanz von zehn Punkten aus sieben Super-League-Spielen.
  • Der „Kicker“ hatte Sandro Wagner (38) zunächst als Topkandidaten für die Nachfolge genannt; „Blick“ und ein weiterer Reporter widersprechen dem inzwischen unabhängig voneinander.
  • Wagner ist seit seiner Trennung vom FC Augsburg im Dezember 2025 vereinslos.
  • Ein Engagement in Basel wäre seine erste Trainerstation im Ausland.
  • Auch Nenad Bjelica und Cagdas Atan werden als mögliche Alternativen gehandelt.
  • Ein offizieller Vertragsabschluss ist bislang nicht bestätigt.

Häufige Fragen (FAQ)

Wer ist Sandro Wagner?

Sandro Wagner (38) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Bundesliga-Stürmer. Er war Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft und von Juli bis Dezember 2025 Cheftrainer des FC Augsburg.

Warum wurde Stephan Lichtsteiner beim FC Basel entlassen?

Lichtsteiner musste nach enttäuschenden Ergebnissen gehen: Nur zehn Punkte aus sieben Spieltagen und zuletzt eine 1:3-Heimniederlage gegen den FC Lugano besiegelten sein Aus, obwohl sein Vertrag eigentlich bis 2029 lief.

Ist der Wechsel von Sandro Wagner zum FC Basel schon fix?

Nein – und die neuere Berichtslage spricht sogar eher dagegen. Der „Kicker“ hatte Wagner ursprünglich als Topkandidaten geführt, doch inzwischen berichten sowohl „Blick“ als auch unabhängig davon der Reporter Christopher Michel, dass Wagner beim FCB kein Thema sei. Sportdirektor Andreas Herrmann soll laut „Blick“ bereits mit einer anderen, bislang nicht bestätigten Wunschlösung verhandeln. Eine offizielle Entscheidung des Klubs steht weiterhin aus.

Wer trainiert den FC Basel aktuell?

Interimistisch übernimmt Assistenztrainer Luigi Nocentini (37) die Mannschaft, bis ein neuer Cheftrainer feststeht.

Fazit

Nach dem überraschend frühen Aus von Stephan Lichtsteiner sucht der FC Basel händeringend nach einer neuen Lösung an der Seitenlinie. Ob Sandro Wagner dabei tatsächlich eine Option ist, erscheint nach den jüngsten Berichten fraglich: Der ursprünglichen Kicker-Meldung stehen inzwischen zwei unabhängige Schweizer Quellen entgegen, die Wagner als Kandidaten dementieren, während Sportdirektor Andreas Herrmann Medienberichten zufolge bereits mit einem anderen, noch nicht bestätigten Namen verhandelt. Für den 38-Jährigen bliebe die Chance auf einen internationalen Neustart nach dem geplatzten Bundesliga-Projekt in Augsburg damit vorerst nur eine Option unter mehreren.

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