Ein Minijob in der Nähe bietet eine flexible Möglichkeit, nebenbei Geld zu verdienen – ideal für Studenten, Rentner oder alle, die ihr Einkommen aufbessern möchten. Im Jahr 2026 steigt die Verdienstgrenze auf 603 Euro monatlich, was mehr Spielraum schafft.
Viele suchen gezielt nach einem Minijob in der Nähe, um Pendelzeiten zu minimieren und Alltag besser zu organisieren. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie passende Stellen finden, worauf zu achten ist und welche Rechte gelten.
Was ist ein Minijob genau?
Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung mit begrenztem Verdienst. Arbeitnehmer bleiben meist sozialversicherungsfrei. Ab 2026 liegt die Grenze bei 603 Euro im Monat. Überschreitungen machen den Job sozialversicherungspflichtig.
Zwei Formen existieren: Der klassische Minijob mit Verdienstgrenze und die kurzfristige Beschäftigung, die zeitlich begrenzt ist.
Minijobs eignen sich für flexible Einsätze. Belufig in Gastronomie, Handel oder Haushaltshilfe. Viele schätzen die Kombination mit Hauptjob, Studium oder Familie.
Aktuelle Regelungen 2026
Der Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde. Dadurch erhöht sich die Minijob-Grenze automatisch auf 603 Euro. Bei regelmäßiger Arbeit ergibt das etwa 43 Stunden monatlich. Unregelmäßiger Verdienst wird jährlich gemittelt.
Arbeitgeber melden Minijobs bei der Minijob-Zentrale an. Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung übernehmen sie. Für Arbeitnehmer bleibt das Einkommen steuerfrei. Optional können sie eigene Rentenbeiträge zahlen. Diese Anpassungen machen Minijobs attraktiver. Mehr Verdienst ohne volle Abzüge.
Vorteile eines Minijobs
Minijobs bieten Flexibilität. Arbeitszeiten passen sich oft dem Privatleben an. Das zusätzliche Einkommen ist netto hoch. Keine Lohnsteuer oder Sozialabgaben für den Arbeitnehmer. Viele Branchen suchen Aushilfen. Schneller Einstieg ohne lange Bewerbungsprozesse möglich.
Minijobs stärken den Lebenslauf. Praktische Erfahrungen sammeln, besonders für Einsteiger. Für Rentner oder Studierende ideal. Keine Auswirkungen auf Leistungen in vielen Fällen.
Mögliche Nachteile beachten
Trotz Vorteilen gibt es Einschränkungen. Kein Anspruch auf Arbeitslosengeld bei Jobverlust. Rentenansprüche fallen geringer aus. Ohne Eigenbeitrag mindert sich die spätere Rente.
Die Verdienstgrenze begrenzt das Einkommen. Überschreitungen führen zu voller Versicherungspflicht. Weniger Schutz in manchen Fällen. Kündigungsfristen gelten gleich, aber oft kurze Verträge. Langfristig kann ein Minijob Karrierechancen einschränken. Vollzeitstellen bieten mehr Aufstiegsmöglichkeiten.
Minijob in der Nähe finden: Die besten Wege
Einen Minijob in der Nähe zu finden, gelingt am besten online. Viele Plattformen filtern nach Ort.
Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet zahlreiche Angebote. Suche mit Standort und „Minijob“ starten.
Spezialisierte Portale wie StepStone, Zenjob oder InStaff listen flexible Jobs. Apps benachrichtigen über neue Stellen.
Lokale Seiten wie meinestadt.de oder aushilfsjobs.info fokussieren regionale Angebote.
Für Haushaltshilfen eignet sich die Haushaltsjob-Börse der Minijob-Zentrale. Kostenlos und direkt.
Apps wie Zenjob vermitteln schnell Einsätze in der Umgebung. Oft im Einzelhandel oder Service.
Beliebte Branchen für Minijobs
Viele Minijobs gibt es im Einzelhandel. Kassenkräfte oder Regalauffüller gesucht.
Gastronomie und Hotellerie bieten flexible Schichten. Besonders abends oder am Wochenende.
Bürohilfen oder Zusteller boomen. Paketdienste suchen ständig Aushilfen.
Haushalt und Pflege bleiben klassisch. Reinigungskräfte oder Babysitter finden leicht Jobs.
Veranstaltungen und Promotion bieten kurzfristige Einsätze. Hohe Stundensätze möglich.
Tipps für die erfolgreiche Bewerbung
Kurze, prägnante Bewerbungen reichen oft. Lebenslauf und Motivationsschreiben genügen.
Verfügbarkeit klar angeben. Flexibilität ist ein Pluspunkt.
Persönlich vorbeigehen lohnt sich. Viele Jobs werden lokal vergeben.
Referenzen einbringen. Frühere Erfahrungen überzeugen Arbeitgeber.
Schnell reagieren. Gute Stellen sind rasch vergeben.
Rechte und Pflichten im Minijob
Minijobber genießen gleiche Rechte wie Vollzeitkräfte. Mindestlohn, Urlaub und Krankengeld gelten. Kündigungsfristen richten sich nach Dauer. Arbeitgeber müssen fair behandeln. Pünktliche Lohnzahlung ist Pflicht. Überstunden dokumentieren. Arbeitgeber führen Abgaben ab. Minijobber prüfen Lohnabrechnungen. Bei Problemen hilft die Minijob-Zentrale. Beratung kostenlos.
FaQs
Was ist die Verdienstgrenze für Minijobs 2026?
Ab Januar 2026 beträgt sie 603 Euro monatlich.
Wie viele Stunden darf man im Minijob arbeiten?
Bei Mindestlohn etwa 43 Stunden pro Monat – je nach Verdienst schwankend.
Wo finde ich Minijobs in der Nähe?
Über Jobbörsen der Arbeitsagentur, Zenjob, StepStone oder lokale Portale.
Sind Minijobs steuerfrei?
Ja, für den Arbeitnehmer – der Arbeitgeber zahlt Pauschalen.
Gel ten Minijobs für Rentner?
Ja, ohne Auswirkungen auf die Rente in den meisten Fällen.
Was passiert bei Überschreitung der Grenze?
Der Job wird sozialversicherungspflichtig – Midijob oder normal.
Fazit
Ein Minijob in der Nähe zu finden, ist 2026 einfacher denn je. Mit der höheren Grenze von 603 Euro bietet er attraktives Zusatzeinkommen. Nutzen Sie Online-Plattformen und lokale Chancen. So starten Sie schnell durch. Minijobs verbinden Flexibilität mit Sicherheit. Ideal für den Einstieg oder Ausgleich.
