Prinz Philip erscheint im Whoniversum, dem fiktiven Universum der britischen Science-Fiction-Serie Doctor Who und ihrer Ableger, als Figur der britischen Königsfamilie. Im Doctor-Who-Universum (DWU) ist er der Duke of Edinburgh und Ehemann von Queen Elizabeth II. Seine Erwähnungen und Auftritte erfolgen vor allem in Prosa-Werken und vereinzelten Referenzen in der Fernsehserie. Die Figur basiert auf der realen historischen Person Prinz Philip, Herzog von Edinburgh (1921–2021).
Wer ist Prinz Philip im Whoniversum?
Im Doctor-Who-Universum ist Prinz Philip der Ehemann von Königin Elizabeth II. und trägt den Titel Duke of Edinburgh. Diese Darstellung entspricht der realen historischen Figur. Quellen aus dem Whoniversum, darunter Prosa-Erzählungen, bestätigen seine Position innerhalb der britischen Monarchie ab der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Figur wird in verschiedenen Geschichten erwähnt, die im Zeitraum von der Krönung Elizabeths II. bis in die 2020er-Jahre spielen.
Auftritte und Erwähnungen im Doctor-Who-Universum
Frühe Erwähnungen und die Krönung 1953
In der Erzählung The Platinum Sceptre wird Prinz Philip als Ehemann von Queen Elizabeth II. genannt. In Dance of the Voodoo Valkyries erscheint er als Duke of Edinburgh. Nach der Krönung seiner Frau im Jahr 1953 tritt er in einer Szene auf dem Balkon des Buckingham Palace auf und winkt der Menge zu. Diese Darstellung spiegelt reale historische Ereignisse wider und ordnet sie in den Kontext des Whoniversums ein.
Die Mars-Invasion 1997
In der Prosa-Geschichte The Dying Days von 1997 spielt Prinz Philip eine Rolle während einer fiktiven Mars-Invasion am 6. Mai 1997. Ancelyn begibt sich mit einem SAS-Team nach Balmoral, um die Queen und Prinz Philip zu evakuieren. Ein U-Boot namens Prometheus soll sie nach Kanada in Sicherheit bringen, während andere Mitglieder der Königsfamilie ebenfalls in Sicherheit gebracht werden. Diese Geschichte ordnet die königliche Familie in ein alternatives historisches Szenario des Doctor-Who-Universums ein.
Weitere Referenzen
In der Fernsehserie Doctor Who wird Prinz Philip indirekt erwähnt. In der Folge The Lie of the Land (2017) gibt es eine fotografische Darstellung, auf der Prinz Philip und die Queen Bobby Moore einen Pokal überreichen. In der Prosa-Geschichte The Secret Lives of Monsters sowie in weiteren Erzählungen wird er als Teil der königlichen Familie referenziert. Im Jahr 2020 wird in einer Geschichte beschrieben, dass Prinz Philip von den Wesen Sorb und Sarg entführt und auf deren Schiff festgehalten wird. Lucy Wilson und Hobo Kostinen befreien ihn später zusammen mit dem Rest der Menschheit.
Verbindung zur realen Person und Schauspieler
Die Figur im Whoniversum basiert direkt auf dem realen Prinz Philip, Herzog von Edinburgh (geboren 1921, gestorben am 9. April 2021). Im realen Leben war er der Ehemann von Queen Elizabeth II. und Vater von König Charles III., Prinzessin Anne und Andrew Mountbatten-Windsor. Im Whoniversum wird sein Tod ebenfalls auf den 9. April 2021 datiert.
Ein bemerkenswerter realer Bezug entsteht durch den Schauspieler Matt Smith. Smith spielte den Elften Doctor in Doctor Who (2010–2013) und später den jungen Prinz Philip in den ersten beiden Staffeln der Netflix-Serie The Crown. In Interviews verglich Smith die beiden Rollen und bezeichnete sowohl den Doctor als auch Prinz Philip als Außenseiterfiguren. Weitere Darsteller von Prinz Philip in anderen Produktionen waren Tobias Menzies und Jonathan Pryce (ebenfalls in The Crown).
Der Titel Duke of Edinburgh im Whoniversum
Im Doctor-Who-Universum wird der Titel Duke of Edinburgh von Prinz Philip getragen. Der Titel erscheint in mehreren Prosa-Werken, darunter Dance of the Voodoo Valkyries und The Beauty of Our Weapons. Es existiert außerdem ein fiktives Pendant zum realen Duke of Edinburgh’s Award, das in Audio-Geschichten wie Gods and Monsters und Rescue erwähnt wird. Diese Elemente verbinden die reale britische Monarchie mit dem fiktiven Rahmen des Whoniversums.
Bedeutung im Kontext der königlichen Familie im Doctor Who
Die britische Königsfamilie taucht in Doctor Who und den dazugehörigen Medien immer wieder auf. Queen Elizabeth II. selbst erscheint in der Folge Silver Nemesis (1988), dem 25-jährigen Jubiläumsspecial. Prinz Philip wird seltener direkt gezeigt, ist jedoch als fester Bestandteil der königlichen Struktur im Whoniversum etabliert. Seine Erwähnungen dienen oft dazu, die reale britische Geschichte in den Science-Fiction-Kontext einzubetten und die Kontinuität der Monarchie innerhalb der fiktiven Zeitlinie zu unterstreichen.
Das Whoniversum als Gesamtheit umfasst neben der Hauptserie Doctor Who auch Spin-offs wie Torchwood, The Sarah Jane Adventures und zahlreiche Bücher, Hörspiele und Comics. Innerhalb dieses erweiterten Universums bleibt Prinz Philip eine Nebenfigur, die jedoch durch wiederkehrende Referenzen und konkrete Handlungsbeteiligungen in Prosa-Werken präsent ist.
Fazit
Prinz Philip ist im Whoniversum als Duke of Edinburgh und Ehemann von Queen Elizabeth II. etabliert. Seine Auftritte und Erwähnungen finden sich vor allem in Prosa-Geschichten wie The Dying Days, The Platinum Sceptre und weiteren Erzählungen sowie in vereinzelten Referenzen der Fernsehserie. Die Figur orientiert sich eng an der realen historischen Person und wird in den Kontext großer Ereignisse des Doctor-Who-Universums eingebunden, etwa die fiktive Mars-Invasion von 1997. Durch die spätere Darstellung von Matt Smith, dem Elften Doctor, in der Rolle des jungen Prinz Philip in The Crown entsteht eine zusätzliche reale Verbindung zwischen dem Whoniversum und der Darstellung der britischen Königsfamilie. Prinz Philip bleibt damit ein fester, wenn auch zurückhaltend eingesetzter Bestandteil der königlichen Elemente im Doctor-Who-Universum.
